"Ein Koffer voller Sehnsucht"
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1961 reist eine junge Frau allein nach Australien. Hättest Du den Mut dazu gehabt?
Christa streicht das Wort „Liebe“ endgültig aus ihrem Wortschatz. Als Baby von den Eltern weggegeben, wird sie nun auch noch von ihrem Freund verlassen. Das Fernweh lockt schon lange und daher wagt sie das Abenteuer ihres Lebens: Australien.
An Bord der Oranje begegnet sie dem attraktiven Schiffsangestellten Jan. Keine Verpflichtungen, den Augenblick genießen, ist ihr neues Motto. Aber glaubt ihr Herz, was ihr Verstand ihr weismachen will?
Ein Roman über Aufbruch, Liebe und die Kraft der Vergebung im Farbenspiel der Opale.
Link: Waschzettel zum Downloaden
- Dieses Buch hat mich persönlich zutiefst berührt.
- Ich liebe Geschichten über starke Frauen.
- Die Autorin hat das Australiengefühl und Fernweh super in den Roman verpackt.
- Ein Herzensbuch und eine Geschichte, die ich nicht so schnell vergessen werde.
- Die Story war nie vorhersehbar und blieb spannend bis zur letzten Seite.
- Wundervoller Roman über Sehnsucht, tiefe Emotionen und den Aufbruch zum anderen Ende der Welt.
- Eine Geschichte mit vielen emotionsgeladenen Momenten, welche mich mitnehmen und somit überzeugen konnte.
- Ein warmherziger Roman über den Mut, das eigene Leben neu zu gestalten.
- Die Geschichte ist unerwartet, spannend und leseleicht.
- Schönes Leseerlebnis und absolute Leseempfehlung!
- Eine Geschichte, die mich vollkommen in den Bann gezogen hat. Ich konnte nicht anders, als weiter und weiter zu lesen. Eine tolle Geschichte, von der ich mir eine Fortsetzung erhoffe.
Auszüge aus dem Roman:
Genf, Freitag, 29. September 1961
»Ich will nach Australien, zusammen mit dir die Welt entdecken«, nuschelte Christa hastig.
»Aber ich möchte nicht dorthin – ich will die Schweiz nicht verlassen, ich bin hier glücklich. Christa, ich komme nicht mit dir nach Australien.« Stockend hallten die Worte aus Ursulas Mund in Christas Ohr, prallten ab, zogen sich in die Länge und schwappten mit einer Kraft über Christa, die ihr den Atem raubte. Ihr Herz raste, der Magen rebellierte.
»Ich kann doch nicht allein gehen«, flüsterte Christa. Alles in ihr schrie, ihre Hände zitterten im Versuch, etwas festzuhalten, das ihr bereits entwischt war. Nicht auch noch Ursula.
»Brauchst du ja nicht. Du bleibst hier. Auch wenn ich Jürgen heirate, wirst du immer meine beste Freundin sein. Ich verlasse dich nicht.«
»Wir nehmen Jürgen mit«, stieß Christa aus.
Ursula starrte sie fassungslos an. »Das geht nicht. Er übernimmt die Firma seines Vaters. Was für eine dumme Idee.«
Christa schwamm im wogenden Meer. Mit jeder Welle trieb sie auf und ab. Henry stand vor ihr, teilte ihr mit, dass er sie verließ. Ihre Mutter, die Christa bei ihrem einmaligen Besuch wie Dreck behandelt hatte. Ein Vater, der sich nie meldete, für den sie gestorben war.
Bilder von Australien tauchten vor ihr auf. Sie schlenderte Arm in Arm mit Ursula durch unbekannte Straßen, bis Ursula sich in Luft auflöste und sie allein zurückblieb. Alle wendeten sich von ihr ab. Sie ballte die Fäuste. »Australien ist keine abgedrehte Idee«, schrie sie und sprang auf. Sie fuchtelte mit den Armen, die Worte drohten sie zu verlassen. Schließlich drehte sie sich um und rannte in Richtung Parkausgang.
***
Southampton, Donnerstag, 16. November 1961
Ein ohrenbetäubendes Tuten dröhnte über den Hafen und erschreckte die Möwen, die mit schrillem Kreischen hochschossen.
Christa zuckte zusammen und umklammerte das Metall der Reling. Abrupt ließ sie es wieder los und rieb die Hände gegeneinander. Kälter als Schnee – Schnee, den sie auch nie mehr sehen würde. Was machte sie hier? Wollte sie das ernsthaft ? Fremde Menschen, giftige Viecher, staubige Erde.
Sie atmete tief durch. Ursula … Mutig hatte sie sie genannt. Christa dachte erneut an Elly, die kühne Fliegerin. Das hier war nichts dagegen. Sie löste die Fäuste, die sie unbemerkt geballt hatte. Die Beklemmung verschwand.
Die Möwen hatten sich beruhigt und segelten durch die Luft, scheinbar auf der Suche nach Essbarem. Ihr Gekreische vermischte sich mit dem Schreien und Jubeln der Passagiere.
Christa atmete die Seeluft tief ein, schmeckte das Salz auf der Zunge. Der kalte Wind spielte mit ihrem Haar. Was für ein Schiff. Sie hatte es sich nie so groß vorgestellt. Es musste sicher 200 Meter lang sein. Im Zweiten Weltkrieg war die Oranje eines der schnellsten Hospital-Schiffe der Welt, hatte jemand hinter ihr gesagt, als sie an Bord ging. Nun wurde es erneut als normales Passagierschiff eingesetzt. Und sie war Teil davon. Im Innern kribbelte es, ihre Aufregung gewann die Oberhand.